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Die Münchner & ihr Bier: Alte Liebe rostet nicht!

Bier selbst zu brauen liegt im Trend

 

Für Bierfreunde ist Bayern und seine Hauptstadt München mit ihren Biergärten ein wahres Paradies. Über 600 Brauereien gibt es in Bayern und damit Tausende von unterschiedlichen Bieren. Da sollte doch für jeden Geschmack etwas dabei sein!

Trotzdem versuchen sich immer mehr Bierliebhaber selbst als Brauer bzw. „Crafter“, so der Fachbegriff. In diesem Blog gehen wir der Sache auf den Grund:

 

Craft Beer

Das englische Wort „Craft“ bedeutet „Handwerk“. Bei Craft Beer handelt es sich also um nicht industriell erzeugtes, sondern um von „Hand“ gefertigtes Bier. Immer mehr Gasthäuser brauen so ihr eigenes Bier. Aber auch privat wird fleißig für den Eigenbedarf oder für besondere Anlässe gebraut.

Im Mittelalter war Bier brauen ein normaler Teil der Hausarbeit und somit Frauensache. Bei den damaligen hygienischen Verhältnissen war die Herstellung eines „sauberen“ und damit wohlschmeckenden Bieres sehr schwierig und selten. Deshalb stand eine gute Bierbrauerin sogar oft gleich mal unter dem Verdacht der Hexerei!

In Kolumbien ist es heute noch üblich, für den Eigenbedarf in der Badewanne zu brauen. Nur dass ein sauberes Bier heute kein Zeichen von Hexerei ist, sondern von einer begabten Brauerin.

 

Selbst brauen macht Spass

Handwerk, Kunst, Wissenschaft, Intuition, Erfahrung, Kreativität…Bier brauen ist von allem etwas. Das macht für viele Crafter auch die Faszination des selbst Brauens aus.

Unbedarfte meinen zwar, dass Brauen doch ganz einfach ist. Denn man braucht ohnehin nur Wasser, Hopfen, Malz und Hefe. Doch für ein gutes Bier sind unzählige Faktoren entscheidend: Der Härtegrad des Wassers, die Getreideart des Malzes, die Hopfensorte, der Hefestamm und natürlich der Brauvorgang selbst bestimmen Farbe, Alkoholgehalt und natürlich den Geschmack.

Damit sind unzählige Varianten möglich, auf der ganzen Welt gibt daher viele regionale Sorten und Vorlieben. Die meisten Biertrinker kennen die britischen Ales und Stouts, das tschechische Pils und natürlich das untergärige bayrische Weissbier.

Viele Crafter experimentieren ausserdem mit der Beigabe von Gewürzen und Aromen. Eine erfolgreiche Kreation ist z.B. das belgische Witbier, ein mit Koriander und Orangenschale aromatisiertes Weizenbier. Ob Ingwer oder Schokolade, es gibt kaum ein Craft Beer, das es nicht gibt! Allein in den USA soll es mehr als 2 Millionen private Brauer geben.

 

Der Brauvorgang

Ein Brautag dauert ca. 8 Stunden und beginnt mit dem Einmeischen. Das Malz wird in erwärmtem Wasser angesetzt und bei genau bestimmten Temperaturen ständig gerührt. Diese Temperaturabstufungen führen zum Entstehen des Malz-Zuckers, der den Alkoholgehalt des Bieres bestimmt. Danach folgen die Schritte Läutern, Würzkochen mit Hopfen und eventuell Gewürzen und rasches Abkühlen auf 20 °C. Nach dem Beigeben der Hefe wird das Gemisch erst für ca. eine Woche in den Gärtank und danach in Fässer, die sogenannten Kegs oder in Flaschen gefüllt. Nach drei bis sechs Tagen Lagerung bei Zimmertemperatur, wird das Bier noch für vier bis sechs Wochen gekühlt gelagert. Und dann wird verkostet und genossen!

 

So werden Sie Crafter

Anfängersets bekommen sie im Versandhandel und einschlägigen Fachgeschäften ab ca. € 80. Damit lassen sich schon mal 10 Liter Bier herstellen.

Erfahrene Crafter empfehlen Einsteigern, für das erste selbst gebraute Bier auf eine fertige Malzmischung und obergärige Hefe zu setzen. Auch das Experimentieren sollte noch warten, gehen Sie lieber streng nach einem bereits erprobten Rezept vor. Beginnen Sie mit einem obergärigen Bier, da obergärige Hefe mit Raumtemperatur und ohne zusätzliche Kühlung auskommt.

Sich vorher noch weiter schlau zu machen, lohnt sich immer. Ein guter Startpunkt ist z. B. die Seite Blog-ums-bier.de.

 

Münchener Bier

München und ganz Bayern sind vor allem für das untergärige Weissbier bekannt. Der Name „Münchener Bier“ ist geschützt und darf nur von den Münchener Traditionsbrauereien hergestellt werden. Augustiner Bräu, Spaten-Franziskaner-Bräu, Hacker-Pschorr, Paulaner, Hofbräu und Löwenbräu brauen „Münchener Bier“ in verschiedenen Sorten wie z.B. Helles,  Export, Pils, Weizen und Hefeweizen, Märzen, Bockbier, Leichtbier und Schwarzbier. Das berühmteste Münchener Bier ist eine geschützte Marke – das Oktoberfestbier!

 

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