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Gold essen – Luxus oder Dekadenz?

Der neueste Trend der Luxus-Gastronomie

 

Über Jahrhunderte wurde Blattgold ausschließlich in Kirchen, Palästen, auf Statuen und anderen Gegenständen zum Vergolden benützt.

Blattgold auch zur Verzierung von Speisen zu verwenden, war ursprünglich eine Idee von Konditoren und Patissiers, die kleine Pralinen und Petits Fours mit winzigen Goldtupfern verzierten.

Neu ist hingegen der Trend, das Edelmetall ganz üppig auf alle möglichen Speisen zu packen:

 

Kochen mit Gold

Die Phantasie der Nobel-Köche kennt dabei keine Grenzen.

Da werden ganze Steaks in Blattgold gehüllt, Suppen mit goldenem Dekor versehen, Hummer oder Kaviar mit Goldflöckchen bestreut. Sogar mit Gold veredelte Curry-Wurst und Pommes werden als Luxus-Imbiss angeboten, natürlich mit Champagner.

Auch die Desserts werden goldig: Mit Goldflocken bestreute Eisbecher und Parfaits finden sich ebenso wie goldgetunktes Obst und Pralinen.

Und natürlich findet Blattgold in edlen Cocktails ebenfalls Verwendung.

 

Wie schmeckt das eigentlich?

Die Antwort ist sehr einfach: Nach absolut nichts, da sind sich Blattgold-Hersteller und Ernährungsexperten einig.

Dafür ist die Optik natürlich grandios, wenn auch nur für wenige Augenblicke.

Postings von goldverzierten Speisen in sozialen Medien machen aber natürlich was her. Dass das auch nach hinten losgehen kann, musste der berühmte FC-Bayern Spieler Franck Ribéry feststellen:

Sein Steak mit Gold um € 1.200 erzürnte viele Fans. Sie finden es unanständig, so viel Geld für ein nach nichts schmeckendes – also geschmackloses – Steak-Dekor auszugeben.

 

Ist Gold gesund?

Es ist zumindest nicht ungesund oder gar gefährlich.

Dass Gold ein wahres Wunderheilmittel wäre, konnte aber bislang in keinen akademischen Studien nachgewiesen werden.

Aufhellende und kräftigende Wirkung sowie Heilung von schweren und chronischen Krankheiten werden auch nur mehr in esoterischen Kreisen propagiert.

 

Luxus pur oder schon Dekadenz?

Da gehen die Meinungen auseinander. Die einen lieben es, in echtem Kaviar, Filets von hand-massierten Rindern, Jahrgangs-Champagner und jahrzehntealtem Cognac zu schwelgen. Da spielt auch das persönliche Prestige eine Rolle.

Aber der hohe Preis kann mit besonderen Geschmackserlebnissen gerechtfertigt werden. Bei Gold gilt aber bestenfalls: Das Auge isst mit.

Andere finden, das man sein Geld sinnvoller ausgeben sollte, als für Gold am Essen. Sie halten diesen Trend für dekadent, protzig und peinlich.

Bei uns im Restaurant Almgrill verzichten wir auf diesen Trend. Dafür setzen wir bei unseren Steaks auf die Zubereitung im Josper Grill – denn das kann man schmecken und bezahlt einen Bruchteil des goldenen Steaks.

 

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