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Warum tragen Hotels überhaupt Sterne?

Und was sagen die eigentlich aus?

 

Auch bei Hotels gilt: Je mehr Sterne, desto besser! So wie bei Generälen und bei der Beurteilung von Erstklässlern ja auch. Wie es zur Sterne-Vergabe für Hotels kommt und worauf es dabei ankommt, ist aber oft schwer zu durchschauen. Deshalb wollen wir heute ein wenig aus dem Nähkästchen plaudern:

 

Sterne sind ein Qualitätsmerkmal

Damit kennzeichnet die Hotellerie fünf Qualitätskategorien. Diese berücksichtigen sowohl die Hardware (die Ausstattung), als auch die Software, also die vom Hotel angebotenen Serviceleistungen. Natürlich werden die Anforderungen immer anspruchsvoller, je höher die Kategorie.

Die Deutsche Hotelklassifizierung nützt ein ausgeklügeltes Punktesystem für 270 Merkmale. Diese beurteilen auch alle Serviceeinrichtungen, Qualitäts- und Online-aktivitäten. Jedes Hotel wird dabei von Experten besucht. Sauberkeit, Hygiene und kompetente Mitarbeiter sind Grundvoraussetzungen in allen Kategorien, ebenso wie die tägliche Zimmerreinigung. Während aber z.B. in den beiden unteren Kategorien eine Matratzenstärke von 13 cm reicht, müssen es ab 3 Sternen schon 18 cm sein.

 

Die Vergabe ist keine Geschmacksache

Jede Kennzeichnung von Qualität muss nachvollziehbar und objektiv sein. Die Anforderungen müssen also möglichst messbar festgesetzt werden. Deshalb gibt es auch keine Beurteilung über das Design in einem Hotel. Ist der Stil durchgängig und modern? Oder eine zufällige Sammlung  von in die Jahre gekommenen Möbeln? Für die Kategorisierung müssen nur „alle Einrichtungen und Ausstattungen in mangelfreiem Zustand und ohne erkennbaren Renovierungsstau“ sein.

Ob also 40 Jahre alte, dunkelbraun-orange Fliesen im Saunabereich ein „Renovierungsstau“ oder ein gewollter “Retro-Stil“ sind, wäre eben Geschmackssache und kaum objektiv zu beurteilen. Deshalb verraten Ihnen die Sterne nicht, wie schick und geschmackvoll ein Hotel tatsächlich ist.

 

3 oder 4 Sterne – was den Unterschied macht

In manchen Bereichen sind die Unterschiede gerade zwischen diesen beiden Kategorien gering.  Aber Sie können erst ab 4 Sternen sicher sein, dass z.B. ein Aufzug oder Minibar im Zimmer vorhanden sind. Auch die Betten müssen 10 cm länger sein als im 3 Sterne Hotel.

Die größten Unterschiede – auch abseits der offiziellen Kategorisierung – liegen meist darin, dass 4 Sterne Hotels eine höherwertige Ausstattung, ein durchdachteres Design und vor allem mehr Zusatzleistungen wie kostenloses W-Lan, Wellnessbereiche, Lounges, Restaurants mit toller Speisekarte und Auswahl, oder modernste Tagungsräume anbieten.

 

Ist die Klassifizierung verpflichtend?

Grundsätzlich ist die Klassifizierung für die Hoteliers freiwillig. Für Markt-Positionierung und Transparenz gegenüber Gästen ist die Zertifizierung auf jeden Fall eine gute Sache. Es gibt aber auch Hotels, die sich nicht klassifizieren lassen. Das liegt oft daran, dass einzelne Kriterien für die angestrebte Kategorie nicht erfüllt werden können. Diese Häuser schließen sich dann oft einer Marketing-Vereinigung an, die den Gästen als Orientierungshilfe dient, wie z.B. die „Small Luxury Hotels“ oder die „Design Hotels“.

Internationale Hotelgruppen verwenden meist „Sub-Brands“, um die unterschiedlichen Qualitätskategorien ihrer Hotels sichtbar zu machen. Hier spielen bei der Einordnung Lage, Design, Services und Ausstattung, ebenso wie Vertriebsaktivitäten, Websites und Mitarbeiterkompetenz eine Rolle.

Auch bei Best Western gibt es solche Sub-Brands: Das klassische Best Western (hauptsächlich 3-Sterne), das gehobene Best Western Plus Hotel (4-Sterne) und die Top-Brand Premier (4-5 Sterne). Allen gemein ist die Einhaltung der jeweiligen Best Western Minimumstandards, die jährlich im Rahmen eines Qualitätssicherungsbesuchs von speziell geschulten und zertifizierten Mitarbeitern von Best Western Central Europe penibel überprüft werden.

 

Sind deutsche Sterne besser als andere?

In Deutschland legt der Fachbereich Hotellerie im DEHOGA die Bewertungskriterien und -modalitäten verbindlich fest. Jeder Betrieb wird besucht und überprüft. Dann ist die Kategorisierung drei Jahre lang gültig.

Dasselbe einheitliche System wie Deutschland nützen die Niederlande, Österreich, Schweden, Schweiz, Tschechien, Ungarn, die Baltischen Länder, Luxemburg, Liechtenstein, Malta, Belgien, Dänemark, Griechenland und Slowenien.

Die Sterne in diesen 16 Ländern sind also „gleich gut“ wie die deutschen.

Es gibt allerdings in einigen Ländern sogar schon 6 Sterne Hotels. In Dubai mit dem Burj al Arab das einzige – selbst ernannte – 7 Sterne Hotel der Welt. Frankreich hingegen hat – trotz berühmter Luxushotels – kaum 5 Sterne Betriebe. Das hat dort vor allem steuerliche Gründe. Das Ritz in Paris ist also ebenso ein 4-Sterne Hotel wie das kleine Familienhotel drei Straßen weiter.

In französischen, italienischen und spanischen Städten kann es zusätzlich böse Überraschungen mit der Zimmergröße geben, vor allem für Gäste aus den USA. Sie sind an 40 m2 Zimmer selbst im einfachsten Motel gewöhnt. Aber im Zentrum von Paris, Venedig oder Rom sind selbst in den Top-Kategorien Doppelzimmer mit nicht einmal  15m2 ganz normal.

 

Unser Tipp

Je ferner und exotischer das Reiseziel, desto weniger sagen Hotel Sterne aus!

Deshalb vertrauen Sie besser auf bekannte, internationale Hotelmarken, auf die Bewertungen anderer Gäste, persönliche Empfehlungen und Ihre eigene Recherche. Zuerst wird natürlich die Hotel-Website aufgerufen, um die Bilder und Beschreibung zu studieren. Auf Google Earth/Street View können Sie die tatsächliche Umgebung des Hotels ansehen. Das lässt Rückschlüsse auf Lage, Verkehr, Lärm und Sicherheit zu.

Am besten ist natürlich, Sie haben ohnehin schon Ihr Stammhotel, egal wieviele Sternchen es trägt.

 

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